Frankenstein oder der moderne Prometheus
25. Januar 2018
Leipzig
Westflügel

Frankenstein – eine Gesellschaft unter Strom – der Mythos vom kreativen Menschen – eine Geschichte der Hybris. Getrieben von der Leidenschaft am Experiment, der Lust am gemeinsamen Spiel und von Berufs wegen gewohnt, tote Materie zum Leben zu erwecken, wagen 4 FigurenspielerInnen und 2 MusikerInnen aus 3 Generationen mit Alchemie, Magie und Elektrizität das riskante Unterfangen der Verschmelzung. Sie amalgamieren sechs künstlerische Herangehensweisen an einen Stoff, der die Menschen mit sanftem Grusel bewegt, seit ihn die britische Autorin Mary Shelley 1816 am Genfer See ersann. Durch die Jahrhunderte dient die Erschaffung des Monsters als romantische Projektionsfläche für die unterschiedlichsten Sehnsüchte und Ängste. Dazu erklingt eine himmlisch infernalische, schillernd vielgestaltige Musik, die das Labor zum Brodeln bringt.

Regie: Hendrik Mannes
Regie-Mitarbeit, Dramaturgie: Antonia Christl
Assistenz: Leonie Sowa
Spiel, Ausstattung: Winnie Luzie Burz, Jan Jedenak, Stefan Wenzel, Michael Vogel 
Live-Musik: Johannes Frisch, Charlotte Wilde 
Voice-Over: Ilka Schönbein 
Metallbau: Christian Schmit
Foto: Dana Ersing, Thilo Neubacher
Trailer: Thilo Neubacher

Figurentheater Wilde & Vogel Leipzig und Johannes Frisch (Karlsruhe) in Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart und dem Westflügel Leipzig

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg sowie das Kulturamt der Stadt Stuttgart.

Die Produktion wurde beratend unterstützt durch den Lehrstuhl für Angewandte Physik der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Dauer: 80 Minuten
Premiere: 2017